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Montag, 7. Januar 2013

Kühlschrankeule

Eine Kühlschrankeule nach dem freebook von april-kind, mal ausprobiert und mit ein paar Klamöttchen auf die Reise geschickt zu einer frechen Göre :-)

Ganz einfach zu nähen ist sie und fix gemacht dazu. Eignet sich auch prima zur Resteverwertung oder als Kindernähprojekt. Und die Kühlakkus gibt´s ja auch in jedem Drogeriemarkt für "n Appel und n Ei".


Hoffentlich gefällt sie ;-)
Ich fand sie ja sooo toll...

LG, die Krötenmama

Sonntag, 22. April 2012

Nachwuchsförderung...

Nicht nur beruflich, sondern auch privat diesem Bereich zugeschrieben, trug sich am Wochenende folgender Erfolg zu:

Mit dem Krötenkind auf dem Weg zu einem Discounter, um noch 3-4 Teile zu holen, äußerte mein Nachwuchs ausdrücklich den Wunsch nach den Toten Hosen im Auto. Explizit nach "Wünsch dir was" (bei uns als Kinderlied bekannt) und nach "Hier kommt Alex". Dem Wunsch kam ich mit größtem Vergnügen nach, ahnte ich hier doch bereits einen weiteren Teilerfolg im Bereich der Vermittlung von anständigem Musikgeschmack. Ein weiterer Erfolg zeichnete sich ab, als während der Fahrt mehrfach mit Nachdruck verlangt wurde, doch die Musik lauter zu machen. Auch dem Wunsch kam ich gerne 3x nach, denn gute Musik muss man LAUT hören...

Beim Discounter angekommen spielte sich dann zwischen Krötenkind (KK) und Krötenmutti (KM) folgendes ab:
KK: Mama, muss ich mit reinkommen?
KM: Nö, willste lieber im Auto bleiben?
KK: Musst du viel einkaufen?
KM: Nur so 3-4 Teile. Ich bin nicht lange weg.
KK: Dann bleib ich im Auto. Machst du mir nochmal die Kindermusik und Alex an?
KM: Kann ich machen.

Ich also nochmal die Lieder angemacht und rein in den Laden.
Als ich dann wieder rauskam, konnte ich mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen...

Das Krötenkind hatte sein Fenster komplett runtermacht, was ja jetzt nicht unbedingt was besonderes ist. ABER... 
zudem hallte wesentlich lauter, und zwar viel wesentlicher als zuvor, "Hier kommt Alex" über den Parkplatz und ziemlich schief gröhlte jemand aus dem Auto "AAAAAAAAAAAAAAAlllllleeeeeeexxxxxxxxxxxxxxxxxx" 


*hust* 
Sowas nenne ich gelungene Erziehung 
:-D







Samstag, 11. Februar 2012

Gestatten?

Eule. Die Eule.
Von Beruf Handpuppe.


So eben frisch
geschlüpft
unter dem Surren
meines 
Frauchens 
Nähmaschine :-)


 

War ich bis heute Mittag 14 Uhr etwa noch eine Idee mit grob gekritzelten Zuschnittplan und einigen ungebügelten Stoffen, so bin ich seit 18.30 Uhr nun eine schicke Eule. 

Und es scheint auch gar nicht so schwer gewesen zu sein, denn mein Frauchen konnte mich gemütlich in einem Rutsch farblich passend zusammenlegen, zuschneiden, stecken, nähen und stopfen. Na gut, untenrum ist die Saumnaht noch nicht fertig, aber auch nur, weil ihre Kollegin am Montag mir erst mal die Hand in meinen Bauch stecken muss um zu schauen, ob ich zu dick bin und etwas abnehmen muss oder ob ich genau richtig gepolstert bin ;-)

Wenn die Naht dann geschlossen ist, werde ich an Weiberfastnacht die Hauptrolle (naja eine der Hauptrollen) in einem Kasperletheater für Kigakinder mit meinem Kumpel Rabe Socke spielen. Ich bin ja schon soooo gespannt...
Der Rabe ist ja nicht grad so das Wahre, muss ich sagen. Den haben sie irgendwo in so einem drittklassigen Ramschladen aufgegabelt und auch noch ne Menge Schotter für hingelegt... und dabei ist der auch noch so mikrig... viiiiiiel kleiner als ich ist der... da hab ich viel mehr Stil, finde ich. Immerhin bin ich ein Individuum, mich wird es kein zweites mal geben und ich bin mit Liebe, Hingabe und Ideenreichtum entstanden. Den ollen Raben gibts in tausendfacher Ausführung... pfff...

In diesem Sinne,
ein dreifach Eule Alaaf

Die Eule :-)





Freitag, 6. Januar 2012

(Flaschen)post

Ende November war das Krötenkind zu einem Piratengeburtstag eingeladen worden. Vorab gab es mit der Einladung die Aufgabe, eine Piratenpost auszufüllen und eine leere Flasche mitzubringen.
Also haben wir alles vorbereitet und dann wurde die Flaschenpost bei der Feier losgeschickt. Das tolle ist ja echt, dass man das supergut bei uns machen kann, denn durch unser Dorf hier läuft ein Fluss, der direkt in den Rhein mündet. Eine lange Reise war demnach auch schon garantiert...

Gestern dann klopfte es.  Der Postbote stand, übrigens wie immer mit seinem spitzbübischen Lächeln im Gesicht, vor unserer Tür und hatte doch tatsächlich einen Brief für Kröte in der Hand. Und ich durfte ihn nicht aufmachen! Uwaaaah... ich... die, die doch soooo gerne Post aufmacht (zumindest wenn sie freundlich ist), durfte da nicht ran... nein... noch nicht mal luschern.. gar nix... nada... tipota...rien...
Boah, was war das schwer... Da liegt nun so ein Brief, adressiert an die Kröte. Ohne Absender, Poststempel von Leipzig. In Leipzig kennen wir niemanden, nur jemanden in Panketal bei Berlin, aber der würde seine Adresse draufschreiben. Ok, ich hatte ja schon die Geschichte mit der Flaschenpost im Kopf, aber dass die bis darüber schwimmt???? Hm, evtl. ist sie bis in den Rhein und dann dort von Touris gefunden worden? Fragen über Fragen, Neugier und Ungeduld... Und es juckte mich soooo dermaßen in den Fingern...

Und in der Tat, als die Kröte nachmittags heim kam, und ich ihr von dem Brief erzählte, war sie sehr stolz - ihr erster eigener Brief, nur für sie und keinen anderen! Undgeduldig fuchtelte sie an dem Brief rum und wollte sich erst gar nicht helfen lassen, aber dann doch und strahlend hielt sie eine bunte Weihnachtspostkarte in der Hand auf der ein paar liebe Worte standen. Die Flaschenpost wurde auch wirklich von Touris gefunden an einem kleinen Hafen am Rhein - sie war echt bis in den Rhein gelangt - wow! 

Wir werden dann heute nachmittag etwas basteln und einen Brief zurückschicken.
Ich find das toll, dass es echt noch Menschen gibt, die auf eine Flaschenpost reagieren oder bei einem Ballonwettbewerb... ist sehr selten heute geworden...

Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Und Kröte ist gespannt, was wir heute basteln werden und ob sie dann vielleicht nochmal einen Brief bekommt...

Hab mal grad gegoogelt... 35 km etwa in 4 Wochen hat die Flasche zurückgelegt...

Und nun - happy Flaschenposting :-)

Die Krötenmama

Donnerstag, 5. Januar 2012

Spinnerei oder Genialität

Wenn frau nachts um halb 1 nicht mehr weiß, was sie machen soll und ihr langweilig ist, dann kommt frau auf solche Ideen... Allerdings muss ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich auch eine sehr inspirierende schnitzelartige Quelle zugegen hatte :-D  (jaja, is n Insider)

All you need sind ein paar leere Klorollen, Filzstifte oder Wasser-/ Acrylfarben, eure Hände und ein bisschen Durchgeknalltheit... Und dann entsteht sowas :-)


Links der junge Mann hatte sich einfach so dazugemogelt, aber mit seinem Charme hat er mich und die Eulendamen direkt in seinen Bann gezogen, so dass er nun ein gern gesehener Begleiter ist. Während Miss Pissed Off, Frl. Grassland in Love und Mrs. Poo ihre Namen ihm bereits verraten haben, so gibt er diesbezüglich einfach keinen Laut von sich... Wie mag er wohl heißen? Aufgrund meiner Inspirationsquelle neige ich ja dazu, ihn Herr Schnitzel zu nennen. Mal gucken... Vielleicht gibt er ja doch noch seinen Namen preis :-)

Kann man übrigens auch mit Kindern machen...

*winke, winke*
Krötenmuttili, die sich auf den Weg macht, neue Rollen zu finden :-)




Montag, 10. August 2009

Los geht´s wieder..

... heute mit der Arbeit. Irgendwie freu ich mich ja schon, aber natürlich würde ich auch gerne weiter hier daheim meinem Hobby fröhnen. Ich konnte ja schon das ein oder andere UfO fertigstellen oder einen neuen Schnitt nähen.


Ach was erzähl ich denn... Ich freu mich doch total auf die Arbeit. So sehr, dass ich heute Nacht gar nicht schlafen konnte und wach gelegen habe. Mir schwirrten schon wieder tausend tolle Ideen durch den Kopf, was ich alles mit meinen Kindern machen kann. Ja so ist das eben bei mir, ich kann nicht von der Arbeit lassen. Auch wenn ich es mittlerweile mit Kind reduziert habe und die Prioritäten anders setze, so schwirren im Unterbewußtsein doch Ideen, Projekte und neue Spielerfindungen herum. Und diese setze ich dann in die Tat um oder notiere sie mir zumindest um sie an passender Stelle umzusetzen.


Heute sind es nur ingesamt 18 Kinder in beiden Gruppen - also ein sehr angenehmer Einstieg. Ein Großteil davon ist bereits daheim und ein weiterer Teil wird gleich um 14 Uhr abgeholt. Am Nachmittag werden wahrscheinlich noch nicht mal eine handvoll Kinder sein. So eine geringe Kinderzahl ist natürlich sehr angenehm für die Eingewöhnung der neuen Kinder und Eltern, aber auch für uns Erzieher, weil wir konkreter, noch individueller auf die Kinder und Eltern eingehen können.


So, ich muss wieder was tun - bis später mal...


Ach ja, das mit dem Nähen... wozu braucht der Mensch denn Schlaf :mrgreen:

Samstag, 28. Februar 2009

Null-Kosten-Basteltipp - Streifendusche (Sinneswahrnehmung)

Hier mal ein Basteltipp der besonderen Art, den ich euch aus meiner Integrativarbeit mit behinderten Kindern zeige. Jedoch ist das für alle Kinder eine sehr schöne und auch lustige Erfahrung. Diese Streifendusche hängt mangels Haken in der Zimmerdecke im Türrahmen und ist ein magischer Anziehungspunkt für Kind wie auch (seltsamerweise) Hund.



An Material braucht ihr nicht viel. Ich habe einen alten Turnreifen genommen und an diesen 3 gleichlange Bänder geknotet, die oben abermals zusammengeknotet und einen Gardinenhaken zwecks Aufhängung befestigt. Dann habe ich mir 5 Müllsäcke genommen und diese in Steifen geschnitten, diese geöffnet und mit einem Ende am Reifen festgeknotet wie auch an den Bändern. Die Menge der Müllsäcke oder Streifen richtet sich nach der Sackgröße bzw. der eigenen gewünschten Duschenlänge bzw. Streifendichte. Als Richtmaß nenne ich mal die großen blauen Säcke.


Alternativ geht auch ein alter Regenschirm, wenn man keinen Turnreifen hat. Dazu den Schirmstock mit der Zange so abknipsen, dass man den Rest noch umbiegen kann, um Verletzungen zu vermeiden.  Für die Befestigung muss man sehen, wie der Schirm an der Spitze geschaffen ist - manchmal kann man von aussen einen feste Kordel rumknoten, manchmal muss man von innen heraus eine Kordel durchziehen.


Die Dusche knistert schön, schmiegt sich an den Körper an und man kann auch ohne Kleidung durchgehen bzw. darunter verweilen. Die Dimensionen des Sehens verändern sich, die Geräusche um einen herum sind mit Knistern getaucht - alles wird quasi märchenhaft und verzaubert. Das Material kitzelt auf der Haut, lädt mitunter die Haare auf, die einem dann zu Berge stehen und einen zum Lachen bringen. Ich habe Kinder gehabt, die haben ellenlang einfach nur drunter gestanden und sich nicht bewegt, Kinder die drin saßen und sich gedankenverloren hin und her wiegten, Kinder die zusammen darunter Faxen machten oder davor standen und die Steifen immer wieder durch die Hände rinnen ließen. Manche pusteten mit aller Kraft gegen die Streifen oder versuchten so vorsichtig wie möglich dadurch zu gehen, ohne ein Geräusch zu machen. Und das waren nicht nur behinderte Kinder, sondern auch nichtbehinderte Kinder im Alter von ein paar Monaten bis 7 Jahren.


Beim Pekip gibts etwas ähnliches: alte Siebe, die mit Wolle beknotet werden und die die noch liegenden Babys beschäftigen.




Nun wünsch ich euch viel Spaß beim Nachmachen und Erfahren. Berichtet mal, wie es euch damit ergangen ist.



Bis später, eure Krötenmama

Samstag, 10. Mai 2008

Der Meteora-Schmetterling,...

... so heißt er zwar nicht wirklich , aber ich nenne ihn so, weil wir ihn vorletztes Jahr bei den Meteora-Klöstern geknipst haben.


So flatterhaft, flink und klein wie er war, war es nicht ganz so einfach ihn einzufangen - mit der Kamera natürlich, nicht mit der Hand.


Ich liebe ja solche Bilder und habe mittlerweile doch schon eine beachtliche Sammlung verschiedenster Tiere. Und dabei sind das immer solche Zufallsbilder und gar nicht drauf angelegt.


Bei solchen Bildern finde ich wunderbar, dass man die Details so gut erkennen kann und ich nutze sie dann oft auf der Arbeit, um sie den Kindern zu zeigen - mal einfach so zwischendurch oder wenn wir das jeweilige Thema grad erarbeiten. Auf DIN A4 vergrößert kann man sehr viel erkennen und sie hinterlassen staunende Augen bei den Kinder - in der Regel auch bei den Eltern. ;) Dazu dann oft noch die Geschichte, wie und wo ich zu dem Bild gekommen bin und schon ist eine intensive Beschäftigung mit den Kindern rund abgeschlossen.



Freitag, 25. April 2008

Kevin allein zuhaus...

... oder was machen Eltern an einem strumfreien Freitag abend allein daheim?


Der Papa sitzt vorm TV und schaut, was er schon seit Tagen versucht zu sehen - Blood Diamond. Immer wieder verschoben wegen Spätdienst. In der Hand eine Tüte Chips, die Füsse hochgelegt. Die Mama am PC, den Blog füllend und ein leckers Glas Wein trinkend. Auch der Papa trinkt heute mal ein Gläschen, wobei er doch sonst immer nur ein Mixery oder Cab trinkt, wenn wir mal etwas Alkoholisches trinken.


Das Krötenkind ist beim Onkel nebst vielleicht angehender Tante. Oma hatte heute schon was anderes vor und so sprang der Onkel ein. Ich glaube, Krötenkind war froh uns los zu sein, denn zum Abschied gabs ein locker flockiges Winke-Winke und das Fräulein trabte ab. Kein Tschüss, kein Umarmen, kein Knutscher - einfach nix... nur ein trockenes, kurzes Winke-Winke eben. Ja - das Mädchen ist eben schon gross...


So - nun geh ich aber auch... auf die Couch... zum Papa...und lege auch die Füsse hoch.


Vielleicht gehe ich später noch einen Schnitt zuschneiden - mal sehen...